Warum BTC Cloud Mining zu jedem Portfolio dazugehören sollte!

Veröffentlicht: 16. Dezember 2017 Von CoinCoach

Was ist Cloud Mining?

Vorab will ich erklären, was BTC Cloud Mining ist. Eine gute und komplizierte Erklärung bietet zwar BTC Echo, doch vereinfacht gesagt ist Mining ein Zusammenschluss von verschiedenen Computern, die versuchen eine Formel bzw. Block zu errechnen. Wem dies gelingt, winkt eine Belohnung in Form von BTC. Da dies für die einzelne Person nicht immer lukrativ genug ist, haben größere Firmen externe Rechenzentren erstellt und vermieten diese Rechenleistung an private User. Genau dieser Vorgang wird als „Cloud Mining“ bezeichnet. Es gibt zwar verschiedene Kryptowährungen, sogenannte Altcoins, die sich minen lassen, jedoch ist Bitcoin zurzeit am lukrativsten.

 

Welche Cloud Mining Anbieter sind seriös?

Dies ist eine der zentralen Fragen, denn der Cloud Mining Anbieter erhält einen bestimmten Betrag in BTC, EUR oder USD und versendet als Gegenleistung einen Vertrag. Der Vertrag gibt einem das Recht, rund ein, manchmal auch zwei Jahre eine bestimmte Währung mit einer bestimmten Hashpower zu minen. Geht dieser Anbieter in dieser Zeit Pleite, ist das Geld oftmals verloren, einem bleiben nur die geminten Coins und ob die genug Wert sind, entscheidet die Dauer des Mining.

Genesis Mining und Hashflare Mining gelten als die Größten Anbieter ihrer Art und sind dadurch verhältnismäßig sicher. Ich selbst durfte beide bereits testen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, das Hashflare Mining wesentlich günstiger und besser ist. Einer der wesentlichen Nachteile von Genesis Mining ist die große Beliebtheit und Attraktivität des Minings in der jüngsten Zeit. Kapazitäten bzw. Verträge sind kaum mehr verfügbar und weitgehend ausgebucht.

 

Hashflare Mining ist die bessere Wahl!

Hashflare Cloud Mining bietet durch seine Übersichtlichkeit einen großen Vorteil. Auf der Übersichtsseite werden alle wichtigen Information bereitgestellt. Die aktuelle Bilanz, letzte Auszahlungen, die verfügbare Hashrate und alle alternativen Kryptowährungen, die man noch minen kann, werden dort visualisiert. Denn neben Bitcoin lassen sich auf Hashflare auch Etherium und Zcash minen. Da der Bitcoin zurzeit am stärksten steigt, ist dieser am lukrativsten.

TIPP! Einfache Handhabung durch deutsches Dashboard. Oben rechts für Sprache auf Deutsch stellen und schon findet man sich leichter zurecht.

 

 

Die ersten Schritte bei Hashflare

  1. Der Registrierungsprozess ist denkbar einfach. Eine gültige Mailadresse dient als Login. Durch die Bestätigung und die Vergabe eines Passwortes wird der Account freigeschaltet.
  2. Dem angeschlossen ist der Kauf von Hashrate. Hashrate ist die Mining Power, die für ein Jahr gemietet wird. Hierbei wird zwischen Giga Hash und Terra Hash unterschieden (zur Erklärung: 1000 GH/s entsprechen 1 TH/s). Grundsätzlich generiert eine höhere Mining Power höhere BTC Einnahmen. Die dabei entstehenden Kosten sind jedoch nicht zu vernachlässigen: Die „Maintenance and Electricity Fee MEF“ sind fixe Wartungs- und Stromkosten, die täglich anfallen. Diese sieht man im Verlauf und diese werden direkt von dem geminten Guthaben abgezogen. Die Kosten liegen laut FAQ bei 0,0035 USD pro 10 GH/s und entsprechen so ca. 15-17% vom geminten Guthaben.Die Hashrate wird über einen einfachen Schieberegler eingekauft. Wird der Regler verschoben, werden GH/s und TH/s zusammen mit den verbundenen Kosten in USD angezeigt. Übersichtlicher geht es nicht.
  3. Im folgenden Schritt kann die Zahlungsmethode ausgewählt werden. Sofern bereits Bitcoins vorhanden sind, kann damit bezahlt werden – sehr praktische, sofern der BTC Preis aktuell hoch ist. Übliche Bezahloptionen wie Kreditkarte, Banküberweisung und Payeer stehen ebenfalls zur Verfügung.Bei der Banküberweisung gilt es Folgendes zu beachten: Nutzt den Exchange Rate Calculator, da die meisten europäischen Banken in EUR geführt werden, die Bezahlung jedoch in USD erfolgt. Wenn Ihr zwei bis fünf Euro mehr sendet, kommt es nicht zu Problemen und den damit verbundenen Wartezeiten. Ebenso solltet Ihr die „Order Number“ nicht vergessen. Ohne diese kann die Zahlung nicht zugeordnet werden.
  4. Ist die Bezahlung erfolgreich wird die bestellte Hashrate in Eurem Account verzeichnet. Dies wird im „Verlauf“ angezeigt. Nun gilt es zu bestimmen, wohin die geschürften Bitcoins fließen sollen.

Diebezüglich gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit A:
Ihr legt eine neue Bitcoin-Adresse in der Blockchain an. Wenn Ihr schon ein Bitcoin Wallet besitzt, egal ob auf dem PC, Online oder auf dem Smartphone, dann könnt Ihr auf Hashflare unter „Einstellungen“ -> „BTC Brieftasche“ Eure Adresse eingeben. Sobald das Auszahlungslimit erreicht ist werden die geschürften Bitcoins auf Eure Wallet übertragen.

Möglichkeit B:
Ihr gebt erst Mal keine Adresse ein und lasst die geschürften Bitcoins auf dem Mining Konto. Dadurch könnt Ihr sehr einfach wieder reinvestieren. Die so geschürften Bitcoins lassen sich somit direkt wieder in Hashrate umwandeln ohne einen Zwischenschritt. Mit mehr Hashrate kommt nicht mehr Verantwortung, sondern mehr Auszahlung. Dabei sind die Laufzeiten der Verträge zu beachten. Diese laufen in der Regel ein Jahr. Schließt Ihr neue Verträge ab haben diese wiederum eine eigene Laufzeit.

Ein FALLBEISPIEL:

Eine genaue Berechnung ist zwar nicht möglich, da beim Bitcoin Mining die sogenannte Difficulty eine große Rolle spielt. Die Difficulty ist der Schwierigkeitsgrad der Berechnung der Formel bzw. Blocks. Dieser wird mit der Zeit immer schwerer und somit wird im Zeitverlauf immer weniger „geschürft“. Dies ist auch der Grund dafür, dass die meisten Verträge auf ein Jahr begrenzt sind. Obwohl die Mining Anbieter ihre Hardware stetig nachrüsten, bleibt der Vertrag so lange auf einer Plattform bestehen, bis diese nicht mehr lukrativ ist.

Wir kaufen 3TH/s für 450 USD und geben die Parameter in den Calculator ein.

Coinwarz BTC Calculator

Bei steigender Difficulty hätten wir nach einem Jahr ca. 0,173 BTC geminet. Davon ziehen wir nun die 15% „Maintenance and Electricity Fee“ ab und erhalten 0,147 BTC. Der Wert bei heutigem Kurs (17.000 USD am 14.12.17) würde ca. 2500 USD betragen. Noch wichtiger als der eigentliche Marktwert sind die BTC Coins die wir erhalten. Sollte der BTC Kurs nicht mehr steigen, hätten wir nach einem Jahr eine Steigerung um das 5,5 fache. Steigt der BTC Kurs weiter, steigt auch der Gewinn. Bei zurückgehendem Kurs ist dies analog zu betrachten.

Auch wenn viele nun die Meinung vertreten, HODLN (halten von Coins über einen längeren Zeitraum) ist lukrativer, muss ich an dieser Stelle widersprechen. Kauft man beim aktuellen Kurs (17.000 USD am 14.12.17) für 450 USD Bitcoins, erhält man genau 0,0265 BTC. Das ist natürlich 5.5 mal weniger als wenn wir es in Mining stecken würden.

Klar werden jetzt viele sagen, aber die Difficulty. Ja, die ist der größte Unsicherheitsfaktor. Doch selbst wenn die um das doppelte steigt, würden wir anstatt 0,147 BTC nur noch 0,0735 BTC schürfen, was immer noch mehr ist als wenn wir es jetzt kaufen und hodln würden. Und fällt der Kurs von BTC, ist dies auch nicht so wichtig, da man ja immer mehr Coins hätte, als wenn man jetzt kaufen würde.

FAZIT: 2017 war ein gutes Jahr für SHA256 Mining Maschinen und 2018 könnte sogar noch besser werden, denn Bitcoin Mining ist so profitabel wie noch nie. Dies wird in 2-3 Jahren anderes aussehen, doch dann wird die neue Generation an Mining Maschinen noch leistungsstärker sein und sich die Difficulty wieder ausgleichen. Zurzeit ist der BTC Kurs stark am steigen und meiner Meinung nach ist jetzt die beste Zeit um ins Cloud Mining einzusteigen. Ich empfehle 20-30% des aktuellen Portfolios in Cloud Mining zu stecken und auf Langfristigkeit zu setzen.

Mein Cloud Mining Portfolio:

Ich werde hier im Blog in regelmäßigen Abständen über mein Cloud Mining Portfolio berichten. Lohnt es sich noch nach einer Woche, nach einem Montag oder nach 6 Monaten und wie viele BTCs habe ich mit einem kleinen Investment erwirtschaftet.

>>>> 21.12.17 Update nach einer Woche Hashflare